Verbote Kondome

verbote-kondomeVerbote beim Kondom

Es gibt ein paar Verbote, die man bei Kondomen beachten muss, damit auch die gewünschte Sicherheit gegeben ist. Die meisten Kondome bestehen aus Latex, manche auch aus Polyurethan. Polyurethan ist ein Kunststoff, der von fast allen Menschen vertragen wird, wogegen es durchaus Frauen und Männer mit einer Latex-Allergie gibt. Polyurethan kann auch mit Ölen und fetthaltigen Gleitmitteln benutzt werden, wogegen Latex bei diesen Stoffen seine Wirksamkeit verliert. Das ist auch einer der typischen Anwendungsfehler bei Kondomen aus Latex, denn viele Paare nutzen gern Massageöle oder Vaseline, um das Einführen des Penis angenehmer zu machen. Das kann bereits eine unerwünschte Schwangerschaft bzw. eine übertragbare Krankheit zur Folge haben, denn der Schutz ist so nicht mehr gegeben. Alternativ kann man Gleitmittel auf Wasserbasis benutzen, hier gibt es bzgl. beider Kondome keine Verbote.

Verbote beim Kondom – Was muss ich beachten?

Eines der wichtigsten Verbote beim Kondom ist, dass es nicht beschädigt sein darf. Solche Beschädigungen geschehen relativ leicht. Risse und Löcher sind oft nicht zu sehen, können aber bereits entstehen, wenn das Kondom eine längere Zeit in der Hosentasche oder im Portemonnaie verblieben ist und dadurch mechanischen Reizen ausgesetzt war. Hitze und Frost tun dem Gummi nicht gut, also ist auch eine längere Lagerung im Handschuhfach des Autos oder auf der Fensterbank mit ständiger Sonneneinstrahlung nicht zu empfehlen. Ebenso werden Beschädigungen begünstigt, wenn das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist oder, wie schon genannt, wenn ölhaltige Substanzen damit in Berührung kommen. Durch ein gerissenes Kondom können die winzigen Samen leicht entweichen, selbst, wenn es für das bloße Auge nicht zu sehen ist. Weitere Verbote betreffen das Überziehen des Kondoms. Der Ring des Gummis muss nach außen zeigen, außerdem ist es wichtig, beim Aufrollen das Reservoir zusammen zu drücken, damit die Luft entweichen kann. Luft im Kondom kann es zum Platzen bringen. Der Penis muss beim Überziehen und auch Abrollen des Kondoms steif sein, damit kein Sperma entweichen kann. Solche Verbote und Hinweise stehen auch immer in der Gebrauchsanleitung eines Kondoms.

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Welche Verbote beim Kondom sollte man noch einhalten?

Wenn man etwas Erfahrung im Umgang mit Kondomen hat, sollten die meisten Verbote klar sein. Jedoch gibt es immer wieder Menschen, die seit Jahren Kondome benutzen und trotzdem immer wieder typische Anwendungsfehler machen und damit ihre Sicherheit herabsetzen. Häufig entstehen Anwendungsfehler übrigens auch durch die falsche Auswahl der Kondom-Größe. Sind die Kondome zu klein, bringt das Einhalten der Verbote kaum etwas, denn dann besteht das Risiko, dass das Gummi reißt. Außerdem wird der Sex bei einem zu engen Kondom oft als weniger angenehm empfunden, denn es kann den Penis zusammen schnüren und einengen. Zu große Kondome verursachen zwar keine Schmerzen, können aber beim Sex leicht abrutschen und im schlimmsten Fall in der Scheide bzw. im Anus verbleiben. Verbote gelten demnach also auch in Bezug auf die falsche Größe. Verboten ist es außerdem, zwei Kondome übereinander zu ziehen, denn dadurch können diese beschädigt werden. Ein Kondom darf man niemals zwei Mal nutzen, auch ohne Samenerguss.  

Referenzen

1) Aidshilfe - Studie: Probleme und Fehler beim Kondomgebrauch weltweit verbreitet, 23.02.2012